Hinweisblatt für (Deck)rüden Besitzer
(und solche, die es werden wollen)
 

 
Liebe Freunde des Continental Bulldogs,
 

ihr habt schon einen Deckrüden oder überlegt, ob ihr euren Rüden für die Zucht zulassen wollt?
Wie alle Besitzer eines Continental Bulldogs seid ihr mit Sicherheit bis über beide Ohren in euren Bully verliebt. Viele von euch haben daher sicher schon darüber nachgedacht wie schön es wäre wenn es von eurem Prachtexemplar knuddelige Welpen geben würde.
Aber welche Voraussetzungen muss ein Rüde erfüllen damit er eine Zuchtzulassung beim CfC erhalten kann.
Der erste Ansprechpartner sollte natürlich immer der Züchter eures Buben sein. Zusätzlich stehen Euch die Zuchtbuchstelle des CfC sowie alle Mitglieder unserer Zuchtkommision zur Seite. Natürlich ist der Austausch mit bereits erfahrenen Deckrüdenbesitzern hilfreich. Bei der Hundezucht zählen neben dem äußeren Erscheinungsbild insbesondere auch die inneren Werte (HD / ED) eine besondere Rolle, um eine gesunde Zucht zu erhalten und weiter zu fördern. Die Ermittlung dieser beiden medizinischen Parameter, sowie die Anmeldung zur Zuchtzulassung stellen für den zukünftigen Zuchtrüden Besitzer im CfC einen überschaubaren zeitlichen und finanziellen Aufwand dar. Zudem sei darauf hingewiesen, dass in der Hundezucht stets der Züchter mit der Hündin zum Rüden anreist, so dass auch hier für den Rüden Besitzer zusätzliche Reisekosten entfallen.
 
Was muss alles getan werden?
 
1.  Röntgenuntersuchung
Als erstes ist eine Röntgenuntersuchung vorgeschrieben, um euren Hund auf Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) untersuchen zu lassen. Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt, weshalb auch unser Zuchtverband (CfC) die HD-Freiheit zur Zuchtzulassung fordert. Da auch falsche Ernährung und Haltung die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. Die Röntgenuntersuchung auf HD / ED darf ab dem Alter von 15 Monaten erfolgen. Es ist vorgeschrieben, dass die Röntgenuntersuchung unter Narkose erfolgen muss, da dies die Voraussetzung für Aufnahmen in ausreichender Qualität ist. Aus diesem Grund ist eine vorherige Terminvereinbarung beim Tierarzt oder der -klinik dringend notwendig. Die zum Röntgen verwendeten Narkosen sind in der Regel Kurznarkosen, so dass ihr euren Liebling bereits kurze Zeit später wieder mit nach Hause nehmen könnt.                                         
 
Allerdings ist bei Molossern – zu denen auch die Contis gehören – Vorsicht geboten, da diese Rassen emfindlich auf Narkosen reagieren können. Wendet euch am besten an euren Züchter bei Fragen zum geeigneten Tierarzt oder Tierklinik. Je nach Arzt oder Klinik fallen hierfür Kosten zwischen  150 -  250 € an.
 
Die Röntgenaufnahmen werden vom Tierarzt direkt an einen unabhängigen Gutachter an die zentrale Auswertungsstelle, zu Frau Dr. Viefhues in Ahlen gesandt, wo die Beurteilung erfolgt. Von dort gelangen die Unterlagen zu unserer Zuchtbuchstelle und die gibt euch das Ergebnis bekannt.
 
Für die Auswertung und die Unterlagen wird eine Kostenpauschale von  70 € erhoben.
 
Merke:
Damit die HD / ED-Auswertung anerkannt werden kann, muss die Festlegung aus der Zuchtordnung des CfC zwingend eingehalten werden!
 
1.     Ihr fordert die Auswerteunterlagen bei der Zuchtbuchstelle des CfC an und bekommt sie von dort zugeschickt. Diese Unterlagen werden am Tage der Untersuchung an den Tierarzt übergeben.
2.     Zusammen damit bekommt ihr eine Zahnkarte zugeschickt, die vom Tierarzt ausgefüllt werden soll. Es hat sich erwiesen, dass die Zähne unter Narkose viel einfacher gezählt werden können, als später bei der Körung. Diese Zahnkarte nehmt ihr wieder mit nach Hause – nicht beim TA lassen!
3.     Der Abstammungsnachweis muss im Original mit zum Röntgen genommen werden und der Arzt muss oben links die HD / ED-Untersuchung abstempeln. Auch den nicht beim Tierarzt lassen!
 
 
 
2.  Zuchtzulassungsprüfung/Körung
Wenn die Auswerteergebnisse den Vorgaben der Zuchtordnung entsprechen, kann der Rüde einer Körung unterzogen werden. Das mag schlimmer klingen als es ist, zumal der CfC die Körungen wie kleine Events veranstaltet und ihr dort auf eine Reihe Gleichgesinnter und natürlich auch auf erfahrene Züchter trefft. Auf der Körung wird euer Hund vermessen, beurteilt und fotografiert. Das war’s auch schon – und ihr bekommt sofort Bescheid, ob euer Liebling für die Zucht geeignet ist und auch den entsprechenden Eintrag in den Abstammungsnachweis.
Für die Körung erhebt der Verein eine Kostenpauschale von € 50 für Vereinsmitglieder und € 65 für Nichtmitglieder.
 
Wie geht’s dann weiter?
Nach erfolgreicher Körung steht euer Rüde der Zucht zur Verfügung. Interessierte Züchter werden / können nun auf euch zukommen und um einem Deckakt für ihre Hündin ersuchen.
 
Die Vorteile sind:      -  ihr habt die Entscheidungsgewalt, ob ihr zustimmt oder nicht;          
                                -  alle Kosten und Aufwendungen gehen i. d. R. zu Lasten der Hündin 
                                   d. h. die Hündin kommt zum Rüden.
Die Nachteile sind:    -man muss zeitlich flexibel sein da die Hündin nur wenige Tage Deckbereit ist wenn es keinen interessierten Züchter gibt, war alles „für die Katz“.
 
Um die genetische Vielfalt der  Rasse Continental Bulldog zu erhöhen sind alle Züchter immer an neu zur Zucht zugelassene Rüden interessiert. Um für eine Hündin einen geeigneten Rüden zu finden werden vom Züchter alle möglichen Verpaarungen mit Hinblick auf den Inzuchtkoeffizienten, HD / ED, anatomische Vorzüge und Mängel beider Partner, Wesen, Fellfarbe und vieles mehr überprüft.
 
Um auf euren Deckrüden aufmerksam zu machen könnt ihr z.B.  euren Deckrüden mit einem super tollen Foto auf die Deckrüdenliste des CfC präsentieren - das geschieht über den Admin der Vereinshomepage.
Noch besser ist, dass  ihr ihn zum anderen so oft wie möglich zeigt, z. B. auf Clubveranstaltungen oder anderen Events.
Je öfter er gesehen wird, umso besser.
 
Für die Höhe der Decktaxe gibt es keine Festlegung,
sie ist Verhandlungssache zwischen dem Besitzer der Hündin – dem Züchter –
und dem Besitzer des Deckrüden – euch.                        
Rechnet zusammen was euch die Zuchtzulassung gekostet hat, macht daraus eine Runde Summe und schon passt es.
Sollte der Deckakt gar nicht klappen und es muss am Ende eine künstliche Insemination (KI) beim Tierarzt geben,
sind auch diese Kosten vorher zu verhandeln.

In der Regel ist der Rüde nicht dafür verantwortlich, ob eine Hündin aufnimmt oder nicht.
Der Fairness halber darf aber der Züchter beim leerbleiben der Hündin einen weiteren Deckakt verlangen,
wenn die Kosten bereits entrichtet sind.

Bedenkt aber immer:
Es geht nicht zuletzt auch um einen fairen Umgang zwischen Züchter und Deckrüden Besitzer.

Aus Sicht der Zucht und des weiteren Aufbaus der Rasse Continental Bulldog kommt es natürlich darauf an,
so viel Zuchtpotenzial wie möglich zu haben.
Deswegen haben die Rasse und der Verein sehr viel davon, wenn ihr euren Hund zu einer Zuchtzulassungsprüfung vorstellt.

Listinus Toplisten

Termine Übersicht 2017

2017

 Veranstalter

Datum

Veranstaltungsart

Veranstaltungsort

Infos

zur
Veranstaltung

08.09.2017
  14 Uhr
8. Sitzung der Zuchtkommission & ZÜCHTER Hotel Hessenkopf
in Gosslar
Einladung und Tagesordnung unter Vorstandsinfo
09.09.2017 4. Clubschau  des CfC Hotel Hessenkopf
in Gosslar
Einladung !

Meldeschein!

1. Meldeschluss
ist der  16.07.17
10.09.2017 5. Jahreshaupt-versammlung mit Neuwahl des Ehrenrates Hotel Hessenkopf
in Gosslar
Einladung, Tagesordnung Infos unter Vorstandsinfo

 

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